NEXTGEN - page 6

“How I discovered the beauty
Roman Kvita
.
I’m no mathematician
but I know that a sphere is
a perfectly round geometrical
object in three-dimensional
space. This was my starting
point, as I sketched my first
rough ideas.
My aim was to connect the tradition and
quality of hand-made glass with the precision
and possibilities of pressed glass. I was
inf luenced by legendary Czech glass
designers Frantisek Vizner, Rudolf Jurnikl,
Jirí Zejmon and Jirí Brabec, who all took a
sculptural approach to their craft. My visit
to the Nachtmann factory also made a major
impression, as I saw for myself the infinite
possibilities of modern-day glassmaking.
Back at the academy, I experimented with
spheres and saw how spherical convex
shapes play with light to make striking
refractions. As my sketches became 3D
sculptures, I applied the spheroid principle
to a family of products including drinking
glasses, plates and bowls. Then, as I held the
first prototypes, I realised that geometry had
shaped my creativity.
Ich bin zwar kein Mathe-
matiker, aber ich weiß, das
die Kugel ein perfekt rundes
geometrisches Objekt im
dreidimensionalen Raum ist.
Das war mein Ausgangspunkt,
als ich meine ersten Ideen
entwarf.
Mein Ziel war es, die Tradition und
Qualität handgefertigten Glases mit der
Präzision und den Möglichkeiten maschinell
hergestellten Glases zu verbinden. Dabei
wurde ich von den legendären tschechischen
Glasdesignern Frantisek Vizner, Rudolf
Jurnikl, Jirí Zejmon und Jirí Brabec beein-
f lusst, die alle einen bildhauerischen Ansatz
in ihrer Kunst verfolgten. Ich war beein-
druckt von meinem Besuch der Nachtmann
Fertigungsanlagen, wo ich die unbegrenzten
Möglichkeiten moderner Glasherstellung
erfahren durfte. Ich experimentierte mit
Kugeln und erlebte, wie sphärisch konvexe
Formen mit dem Licht spielen und dabei
faszinierende Lichtbrechungen erzeugen.
Meine Entwürfe entwickelten sich zu drei-
dimensionalen Skulpturen und ich übertrug
das Prinzip des Sphärischen auf eine Pro-
duktfamilie aus Trinkgläsern, Tellern und
Schalen. Als ich die ersten Prototypen in der
Hand hielt, wurde mir klar, dass die Geome-
trie meine Kreativität geformt hatte.
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